Die Tricks der Abzocker

Internet-Abzocker

Spam-Nachrichten waren gestern - Online-Betrüger suchen nach neuen Wegen, Nutzer hereinzulegen und ihnen Geld und Daten abzuknöpfen. Ob Clickjacking, QR-Codes, Drive-by-Downloads oder Abzock-Apps: wir verraten, wovor sich Nutzer neuerdings auf PC und Smartphone in Acht nehmen müssen.

Aufgrund der großen Beliebtheit und zunehmenden Verbreitung sind bei Internetkriminellen zuletzt verstärkt soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie mobile Geräte, allen voran Smartphones und Tablets, ins Visier gerückt.

Aktuell warnen Experten vor Smartphone-Abzocke durch vermeintlich kostenlose Apps. Und das funktioniert so: Ohne aktives Zutun des Nutzers erscheint am Handybildschirm Werbung für eine Anwendung, etwa für Klingeltöne. Klickt der Nutzer diese Werbung weg, wird mit der nächsten Handyrechnung ein Abodienst abgerechnet. 30 bis 60 Euro werden so pro Monat abgebucht. Eine neue Dimension erreicht derzeit auch das sogenannte Clickjacking. Dabei wird ein Facebook-Nutzer dazu verleitet, auf einen Link zu klicken, den ein Bekannter geteilt hat. Oft wird mit besonders aufsehenerregenden Videos oder Nachrichten, etwa zu Wunderdiäten, geworben. Was der Nutzer nicht weiß: Der Bekannte hat den Link unfreiwillig geteilt, und zwar ebenfalls durch Klicken auf einen Link. Dieser leitet jedoch auf eine andere Seite weiter, wo zum Beispiel eine Online-Umfrage wartet, bei der Anwender gebeten werden, persönliche Angaben zu ihrer Person zu hinterlassen. Mit Hilfe dieser Daten ist es für Betrüger dann oftmals ein Leichtes, sich in Nutzerprofile einzuloggen und weitere sensible Daten abzugreifen. Ganz ähnlich funktionieren auch der Passwort-Klau über Twitter oder mittels QR-Codes.

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