Bares für den Urlaub

Bares für den Urlaub

Laut einer Studie zahlen 60 Prozent der Urlauber am Urlaubsort mit Bargeld. In den meisten Fällen ist der Bankomat vor Ort die sicherste und auch günstigste Variante. Innerhalb des Euroraumes ist dieser Service gratis. Außerhalb der Eurozone werden Spesen von 0,75 Prozent des abgehobenen Betrags plus 1,82 Euro je Transaktion fällig, dazu kommen noch versteckte, aber relativ moderate Kosten aus der Devisenumrechnung.

Rechenbeispiel: Wer etwa 500 Euro am Bankomaten in Amerika behebt, zahlt 5,57 Euro an Transaktionsspesen. Wer aber fünfmal 100 Euro behebt, kommt auf insgesamt 12,85 Euro. Auch das Bezahlen an Bankomatkassen außerhalb des Euroraumes kostet: 0,75 Prozent plus 1,09 Euro. Wer sich schon in der Heitmat Geldscheine besorgt, sollte die unterschiedlichen Gebühren der Geldinstitute beachten.

Man muss auch die Umrechnungskurse berücksichtigen, denn ungünstige Kurse können den Umtausch gehörig verteuern. Tipp: In exotischen Weichwährungsländern sind meist die Kurse vor Ort günstiger. Außerdem sind exotische Währungen bei heimischen Banken zumeist nicht lagernd und können allenfalls bestellt werden. Und: Wer heuer in Italien urlaubt, sollte beachten, dass das Bar-Bezahlen von Rechnungen nur noch bis zu einer Höhe von 1.000 Euro möglich ist.

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