Beer Pong - die Spielanleitung für jede Party

Beer Pong - die Spielanleitung für jede Party

Wenige Spiele sind so bekannt und beliebt wie Beer Pong oder Bier Pong. Obwohl es technisch gesehen nur ein Spiel mit alkoholischen Getränken ist, braucht man beim Burpong viel Geschick und ein bisschen Glück. Jeder, der die Volljährigkeit erreicht hat, kann an dem Spiel teilnehmen. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, die Grundregeln des Spiels zu verstehen.

Das Ziel beim Beer Pong

Bei Beer Pong handelt es sich um ein klassisches Trinkspiel, das auf jeder Party für Stimmung sorgt. Das Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Bälle in die mit Bier gefüllten, gegnerischen Becher zu werfen, damit diese vom gegnerischen Team ausgetrunken werden müssen. Ergänzend zum klassischen Beer Pong befinden sich bei dieser Erweiterung verschiedene Spielkarten mit Herausforderungen unter den Bechern, die erfüllt werden müssen. Das Team, das zuerst keine gefüllten Becher mehr auf dem Tisch stehen hat, verliert das Spiel.

Die Spielvorbereitung

Für das Beer Pong Spiel wird ein länglicher Tisch, in der Regel der Küchentisch oder eine Bierzeltgarnitur, benötigt. Je länger der Tisch, desto schwerer wird es, in die Kunststoffbecher des gegnerischen Teams zu treffen. Davon sind insgesamt 20 Stück notwendig, die auf gleiche Höhe mit Bier (natürlich lässt sich auch Saft nehmen) gefüllt werden. Zwei weitere Becher werden mit Wasser gefüllt, um den Ball nach einem erfolgreichen Wurf zu reinigen. Als Spielball dienen leichte Tischtennisbälle, die möglichst sauber sein sollten – immerhin landen sie im Verlauf des Spiels mehrfach in den gefüllten Bechern.

Der Spielaufbau

An beiden Enden des Tisches werden jeweils zehn gefüllte Becher in Form einer Pyramide aufgestellt, wobei die Spitze in Richtung der Tischmitte zeigt. Zur Tischkante ist ein Abstand von mindestens zwei Zentimetern einzuhalten, damit die Becher im Fall der Fälle nicht auf den Boden fallen. Im Beer-Pong-Fachjargon ist hierbei vom „Rack“ die Rede. Die Spielkarten werden gemischt. Anschließend wird unter jedem Becher eine der Spielkarten verdeckt platziert. Dann kann das Spiel beginnen.

Der Spielablauf

Die Spieler dürfen sich darüber einigen, wer das Spiel beginnt – zum Beispiel, wer zuerst den Becher des Gegners trifft. Im Zweifel wird das Startteam einfach per Stein-Schere-Papier ausgeknobelt. Jeder Spielzug besteht aus zwei Würfen. Bei Einzelspielern dürfen beide Bälle logischerweise vom einzigen Spieler geworfen werden. Bei einem Team dürfen hingegen zwei Spieler je einen Ball werfen. Dabei bleibt es dem jeweiligen Spieler selbst überlassen, wie er den Ball wirft. Wichtig ist bloß, dass der Ellenbogen hinter der Tischkante bleibt.

Wird keiner der Bälle getroffen, ist das gegnerische Team an der Reihe. Trifft einer der beiden Bälle, ist der Becher auszutrinken. Ergänzend dazu ist die darunterliegende Spielkarte aufzudecken und die Herausforderung zu erfüllen. Wird der Becher durch einen sogenannten „Bounce-Shot“ getroffen, bei den der Ball vorher einmal auf dem Tisch aufgeprallt ist, darf das Verteidiger-Team einen zweiten Becher auswählen, der ebenfalls leerzutrinken ist. Auch hierbei muss die zugehörige Herausforderung erfüllt werden.

Sollten beide Bälle in einem Becher landen, müssen beide Becher ausgetrunken und die Herausforderung erfüllt werden. Sind beide Bälle sogar im gleichen Becher gelandet, sind drei Becher zu trinken. Darüber hinaus wird das Team für den erfolgreichen Wurf belohnt: Es darf nochmal mit beiden Bällen werfen. Alle leeren Becher werden vom Spielfeld genommen. Wenn nur noch sechs, vier oder drei Becher gefüllt sind, darf die Pyramide neu zusammengestellt werden.

Sobald ein Team alle Becher getroffen hat, hat die gegnerische Mannschaft verloren. Als Strafe muss sie alle vollen Becher des Siegerteams ebenfalls leertrinken.

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Autor: SoBre. Bildnachweis: Alessandro Biascioli / Depositphotos.