Vorteile von PE Rohren

PE-Röhre

Die Nachfrage nach Grundstücken für den Haus- und Wohnungsbau hält nach wie vor an und hat laut Statistik ein Rekordhoch erreicht, dessen Ende nicht in Sicht ist. Als Hausbauer müssen Sie sich viele Planungsfragen stellen, von denen Sie noch nie gehört haben. Wo bekomme ich beispielsweise eine Baugenehmigung her? Was kann nach zuständigem Bebauungsplan überhaupt gebaut werden? Möchte ich eine Versorgung mit Gas, Öl, Fernwärme? Soll ich zum Bau Material mit Zertifikat des Blauen Engels verwenden? Hat die Kampfmittelbeseitigung eine Untersuchung durchgeführt? Welche Art von Zuführsystem sollten Sie installieren? Wir widmen uns der letzten Frage und sammeln für Sie einige Fakten.

Geschichte der Wasserversorgung

Vor Jahrzehnten wurde in ländlichen Gegenden noch das Wasser aus dem nächsten Brunnen geschöpft und Abwasser einfach weggekippt – das hat sich drastisch geändert. Heutzutage geht es eher um den Unterschied zwischen einzelnen Rohrtypen in Wohngebäuden. Jeder, der in einem alten Haus gelebt hat, wird verstehen, dass es noch immer Gebäude mit Kupferrohren und sogar Bleirohren gibt. Letzteres ist aufgrund der geringen freigesetzten Menge nicht tödlich, aber das Leitungswasser sollte man lieber nicht trinken. Darüber hinaus haben die genannten Kupferrohre den Nachteil, dass der Geschmack des Wassers sehr metallisch sein kann, weshalb Kunststoffrohre seit Jahrzehnten in allen Neubauten, egal ob unterirdisch oder oberirdisch, verwendet werden. Diese müssen spezifische DIN-Anforderungen erfüllen.

Was sind die konkreten Vorteile?

Grundsätzlich gibt es für den Bau von Wohngebäuden nur eine Wahl, diese gibt es aber in unterschiedlichen Ausführungen: Das Polyethylen-Rohr, kurz PE Rohr, hat sich seit Jahrzehnten aufgrund folgender Eigenschaften bewährt:

  • Korrosionsschutz und Hygiene,
  • Physiologische Unbedenklichkeit: Produktion, Umweltschutz und Emissionswerte,
  • Stabile Innenoberfläche in Sachen Transport und Lagerung,
  • Normkonformität der Abmessungen, auch Durchflussmenge,
  • Beständigkeit bei Nagetieren und Mikroorganismen, Witterung, Chemikalien und Hitze,
  • Belastbarkeit bei Über- und Unterdruck.

Rohre dieser Art werden hauptsächlich in der Gasversorgung sowie in der Frischwasser- und Abwasserversorgung eingesetzt – sie können noch von Hand verlegt werden und können bis zu 32 mm dick sein. Dieses Produkt namens HDPE wird derzeit weiterentwickelt und gilt als weniger giftig beim Verbrennen. Die Verschleißrate ist geringer und die Lebensdauer höher. Natürlich sind diese Röhren deutlich teurer und kommen nur bei einem bestimmten Budget infrage.

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