Gut mit Geld umgehen

Haushaltsplan: gut mit Geld umgehen

Richtige Finanzplanung beginnt mit Block, Bleistift und einem Taschenrechner. Im ersten Schritt werden die laufenden Einnahmen festgehalten. Bei vielen Verbrauchern wird zu diesem Part außer dem Einkommen nicht viel stehen. Vorsichtig sein sollte man bei Einnahmen, die nur zeitlich begrenzt oder nicht regelmäßig gezahlt werden, wie zum Beispiel Kinder- oder Urlaubsgeld. Diese Beträge eignen sich zum Beispiel als Sicherheitsreserve. Deutlich länger ist in der Regel die Liste mit den Ausgaben. In die Kalkulation muss alles einfließen, von der Miete und den Lebenshaltungskosten über Versicherungen bis hin zu den Beiträgen für den Kindergarten und Vereine sowie Zigaretten, Kino- und Restaurantbesuche. Um einen kleinen Polster zu haben, raten Finanzierungsexperten, auch unvorhergesehene Ausgaben mit einem festen Betrag zu berücksichtigen.

 Wünsche finanzieren

Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergeben das frei zur Verfügung stehende Einkommen. Aber nicht nur das regelmäßige Einkommen spielt eine wichtige Rolle, sondern auch, wie sicher es ist. Ein Selbstständiger sollte deutlich mehr Reserven haben als ein fix Angestellter. Auch Kinder fallen ins Gewicht, da häufiger ungeplante Ausgaben anfallen als bei Singles oder kinderlosen Paaren. Rücklagen für Kinder B sollten mit zunehmendem Alter aufgestockt werden. Im Alter können Ausgaben für Kuren, Medikamente oder Pflegedienste das Haushaltsbudget belasten. Auch Wohneigentümer müssen für Instandhaltungskosten mehr Geld einkalkulieren. Plant man eine Kreditaufnahme, ist es sinnvoll, den Haushaltsplan vorab mit der Hausbank zu erstellen. Bewerber und Bank bekommen einen realistischen Überblick. Sobald man das verfügbare Budget kennt, kann man die geplante Anschaffung danach ausrichten. Vor allem beim Erwerb von Wohneigentum lohnt sich die professionelle Begleitung vorab. Hier gilt die Faustregel, dass 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenmittel zur Verfügung stehen. Die Kosten für den Bereich Wohnen sollten nicht mehr als ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens ausmachen.

Lebenshaltungskosten. Durchschnittliche Haushaltsausgaben.

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